Magic Dance ... Can you feel the Magic?
Alles neu

Ja, ihr seht richtig. Magic Dance kommt zurück. Das Layout kommt neu und ich bin wieder allein. Ich weiß nicht genau, was hier jetzt alles passieren wird, aber wir werden sehen.

Ich wünsche allen noch frohe Weihnachten gehabt zu haben und werde jetzt erst mal wieder ein wenig werkeln... *g*
26.12.07 13:33


Kurzurlaub

Ja, ich verabschiede mich auch schon wieder. *g*
Ich fahr morgen mit meinem Schatz für ein paar Tage weg. Das erste Mal, dass ich mit meinem Freund in den Urlaub fahre. <3
Ich freu mich echt drauf und bin schon total hibbelig. ^^
Wir fahren morgen in der Früh los, sind irgendwann gegen Mittag da, treffen uns dann erst mal mit meiner Mutter und beziehen dann unser Zimmer. Abends gehen wir evtl. noch mit in so eine Art Tanzlokal und ja. Freitag gehen wir dann hoffentlich schwimmen in der Therme. Und sonst mal sehen. Samstag geht es dann in der Früh wieder los und wir machen auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum IKEA in Oldenburg. *freu*
Samstag-Nachmittag bin ich dann irgendwann wieder zurück und meld mich wieder. ;D
Wünsch euch ein paar schöne Tage, bis dann. *wink*
26.12.07 22:09


Back again

Ja, wieder da. Urlaub mit meinem Freund war wunderbar. Total entspannend und wunderschön. Wir hatten so viel Zeit für uns und ich habe es echt genossen. Und heute sind wir schon genau 5 Monate zusammen. Ich bin echt stolz auf uns. Ich dachte immer, ich wäre nicht so der Beziehungsmensch, aber es läuft echt gut mit uns. Das ist einfach toll. <3
Bye bye. *wink*
29.12.07 20:33


Sex sells?

Ich bin grad dabei eine Rezension zu "Bech in Bedrängnis" zu verfassen, obwohl ich das Buch noch immer nicht gelesen habe. Ja, ich weiß, ich bin faul. Aber wat mut dat mut.
Nun, ein paar Seiten habe ich jetzt versucht zu lesen. Prompt stolper ich über einen Absatz, in dem Bech sich die Zigeunerin nackt in einer erotischen Pose vorstellt und sich dann darüber beklagt, dass er trotzdem keine Erektion bekommt. Da frag ich mich: Wollen wir sowas überhaupt wissen als Leser? Also ich nicht. o___O Nicht so! Das ist sowas von unerotisch geschrieben, dass es nicht mal ein wenig interessant ist... Schlecht. Wirklich schlecht!
Was haltet ihr von der Aussage "Sex sells"? Findet ihr es gut, dass die Werbung immer häufiger auf diese Möglichkeit zurückgreift?
30.12.07 10:44


Sex sells... Auch in einem Fast-Roman?

Was der Werbung hilft, kann auch einem Buch nicht schaden. Den Gedanken bekommt man jedenfalls, wenn man „Bech in Bedrängnis“ von dem amerikanischen Schriftsteller John Updike liest. Egal, ob sich der Protagonist eine nackte Zigeunerin in erotischer Pose vorstellt oder der Autor das Aussehen einer Gesprächspartnerin auf unübliche Weise in pure Erotik verwandelt. Es scheint zu wirken. Und anscheinend ist es dem Autor gleichgültig, ob der Leser wirklich wissen will, dass Bech trotz erotischer Vorstellung keine Erektion bekommt. Und auch, ob der Leser wirklich eine genaue Beschreibung der zwischenmenschlichen Beziehung zu der „kleinen Dichterin aus der Ukraine“ haben möchte. Aber er hat Glück. Den Meisten hat diese eigenwillige Beschreibung nicht das Geringste ausgemacht.
„Bech in Bedrängnis“, das laut Verlagsuntertitel nur „fast ein Roman“ ist, ist in fünf Teile gegliedert. Der Leser findet sich zu erst in Tschechien in dem „zu letzt errichten Palais in Europa“ wieder, in dem Bech gastiert. Es ist die Residenz des amerikanischen Botschafters und dieser führt seinen Gast unter anderem zum Kafka-Grab, da man dort einmal gewesen sein müsse.
In „Bech präsidiert“, der längsten Geschichte im Buch, wird der Protagonist um das Verfassen einer Festschrift für seinen scheinbar verhassten Schriftstellerkollegen Thornbush gebeten und kommt dieser Aufforderung widerwillig nach. Im darauf folgenden Abschnitt „Bech bekennt“ wird ein früheres Gerichtsverfahren wegen Verleumdung wiederaufgerollt und noch einmal erläutert. Bech sei es damals trotz seinem Eid auf die Bibel nicht schwer gefallen zu lügen. Welche ein Vorbild.
Im vorletzten Teil „Bech Noir“ wird man zum wiederholten Male mit den zwischenmenschlichen Beziehungen Bechs konfrontiert, der als 74-jähriger mit seiner 26-jährigen Assistentin schläft um „die Zwischenzeiten zu füllen“. Hat es ein erfolgreicher Autor wirklich nötig, auf so viele anstößige Szenen zurückzugreifen? Auch an Schimpfwörtern wird nicht gespart. So wird ein Kritiker Bechs als „Hurensohn“ betitelt und auf übelste Weise beschimpft. Ein anderer wird hinterhältig vor den Zug gestoßen und stirbt auf diese Weise. Bech wird in diesem Teil des Buches zum Mörder. Aber anscheinend ohne groß darüber nachzudenken und vor allem ohne schlechtes Gewissen.
Nach der Lektüre dieses Abschnittes muss man unweigerlich an „Tod eines Kritikers“ von Martin Walser denken. Die Parallelen sind eindeutig da.
John Updike mag für viele eine bedeutender Schriftsteller sein und daraus lassen seine veröffentlichten Werke ebenfalls schließen. Doch mich hat sein neuester Teil der Bech-Reihe nicht wirklich angesprochen. In meinen Augen schlägt Updike in einigen Teilen zu weit unter die Gürtellinie und verlässt sich zu sehr darauf, dass „Sex sells“ auch bei ihm greift.
Für einige vielleicht unterhaltsame, amerikanische Literatur, für mich einfach nur ein Buch von vielen, das ich nicht brauche.

Rezension zu "Bech in Bedrängnis"; gerade so hingeklatscht um es endlich hinter mich zu bringen...
30.12.07 13:25


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